Häufige Fragen

Alles, was Sie über Bautrocknung wissen müssen

16 Antworten zu Kosten, Geräten, Ablauf und Versicherung – kurz und verständlich erklärt.

Bautrocknung & Wasserschaden

Bautrocknung ist ein Verfahren, bei dem Feuchtigkeit aus Gebäuden und Bauteilen entfernt wird, um Schäden zu verhindern und ein gesundes Wohn- und Arbeitsumfeld zu schaffen.

Wir verwenden eine Kombination aus modernen Trocknungstechnologien wie Infrarotwärme, Belüftung, Luftentfeuchtung und Saug-/Druckverfahren.

Die häufigsten Gründe für Bautrocknung sind Überschwemmungen, Leckagen, undichte Dächer und Fenster sowie mangelhafte Dämmung und Lüftung.

Wasserschadentrocknung ist ein spezielles Verfahren der Bautrocknung, bei dem Feuchtigkeit durch Wasser- oder Feuchtigkeitsschäden, wie z. B. Überschwemmungen, Leckagen, undichte Dächer und Fenster, entfernt wird.

Wenn Wasserschäden nicht schnell genug behandelt werden, kann es zu weiteren Schäden wie Schimmelbildung, Verformungen und Schäden an der Bausubstanz kommen.

Die Dauer der Wasserschadentrocknung hängt von der Art und dem Umfang des Schadens ab. Im Allgemeinen dauert es einige Tage bis Wochen, um einen Raum vollständig zu trocknen und zu sanieren.

Die Schritte bei der Wasserschadentrocknung umfassen die Entfernung von Wasser, die Trocknung von Wänden, Böden und Einrichtungsgegenständen sowie die Sanierung von Schäden durch Feuchtigkeit.

Geräte & Nutzung

Es sollte mit mindestens 2–3 Wochen gerechnet werden, es können aber auch mehrere Monate vergehen, ob Bautrocknung oder Wasserschaden. Hier kommt es auf verschiedene Faktoren an, wie Raumgröße, Temperatur, Ventilation und Feuchtigkeit.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Luftentfeuchter besitzen professionelle Bautrockner eine Heißgasabtauung, die vor allem in Bezug auf Entfeuchtungsleistung und Energieverbrauch bei geringen Temperaturen notwendig ist. Zudem sind sie robuster und können komfortabel über Treppenstufen transportiert werden. Ebenfalls verbaut sind Hygrostatsteuerungen, Strom- und Betriebsstundenzähler.

Nein, der Bautrockner sollte auch nachts laufen. Der Bautrockner stellt sich automatisch ab, wenn der Wasserbehälter voll ist.

In der Regel fasst der Behälter zwischen 4 und 6 Liter. Bei einer maximalen Entfeuchtungsleistung von ca. 40 Liter pro Tag sollte der Behälter mehrfach täglich geleert werden. Um dies zu vermeiden, verwenden wir Kondensatpumpen, die das Wasser direkt in den Abfluss pumpen.

Nein, der Bautrockner dient lediglich zum Entfeuchten. Allerdings produziert der Bautrockner beim Entfeuchten Wärme – diese reicht jedoch nicht aus, um einen kompletten Bau zu beheizen.

Ein Bautrockner arbeitet bei einer Temperatur von 18° bis ca. 25° Celsius am effizientesten. Sollte der Bau kälter als 18° Celsius sein, sollte er mit elektrischen Bauheizern erwärmt werden. Zusätzlich sollte der Bautrockner mit Bauventilatoren arbeiten, um die Luftumwälzung zu erhöhen und die Trocknung zu beschleunigen.

Kosten & Versicherung

Bei einer Laufzeit von 24 Stunden sollte man für ein mittleres Gerät ca. 10 kWh rechnen. Bei einem Strompreis von 0,30 € / kWh entstehen dann Kosten in Höhe von ca. 3 € pro Tag.

Ja, klar! Nach der Schadenaufnahme oder Leckageortung benötigen wir Ihre Versicherungsnummer und Schadennummer. Wir erstellen Ihnen ein Angebot mit einer Abtretungserklärung. Nach der Freigabe des Angebotes durch die Versicherung rechnen wir direkt mit der Versicherung ab.

Wenn Ihre Versicherung den Schaden deckt, werden auch die Stromkosten für die Trocknung übernommen. Unsere Geräte haben geeichte MID-Zähler, die den Stromverbrauch messen. Nach der Trocknung erhalten Sie und Ihre Versicherung einen Nachweis über den Stromverbrauch. Diesen können Sie auch an Ihren Stromversorger senden, um über den vorübergehend höheren Stromverbrauch zu informieren. Ihre Versicherung nutzt den Nachweis, um Ihnen die Kosten pro verbrauchte Kilowattstunde zu erstatten.

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